• Seit 1920
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    Ein moderner Verein mit Gemeinschaft, Wettbewerb und Spiel.

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Wie beim SVE Vereinsleben sichtbar wird

Ob kurze Wortbeiträge, lange Reden oder lebendige Diskussionen – bei der Jahreshauptversammlung des SVE war für jeden Geschmack etwas dabei. Über 50 Vereinsmitglieder waren der Einladung ins Sportlerheim gefolgt.

Der Vorstandsvorsitzende Frank Wübker führte durch den Abend und machte deutlich, dass auch ein vermeintlich ruhigeres Jahr viele Entwicklungen bereithält: „Das zurückliegende Jahr im SVE war vielleicht nicht ganz so spektakulär wie 2024, doch gab und gibt es auch dieses Mal wieder eine Reihe von wissenswerten Dingen zu berichten.“

Diese „wissenswerten Dinge“ reichen von bewährten Veranstaltungen bis hin zu neuen Impulsen. Der FreewayCup, getragen von mehr als 130 ehrenamtlichen Helfern, bleibt ebenso ein Aushängeschild wie das Boßelturnier, das sich wachsender Beliebtheit erfreut. Die erstmals eingeführte Online-Anmeldung erwies sich dabei als voller Erfolg – innerhalb kürzester Zeit waren alle Startplätze vergeben.

Auch die Weiterentwicklung der Vereinskommunikation wurde hervorgehoben. Mit verstärkter Präsenz in digitalen Medien gelingt es dem SVE zunehmend, Informationen schnell und zielgerichtet an Mitglieder und Öffentlichkeit zu bringen. Frank Wübker richtete einen großen Dank an Heinrich Hageböke und übergab ein kleines Präsent. Ihm hat der Verein nämlich eine neue Website und die gesamte Administration dahinter zu verdanken. 

Die Fotos des Abends spiegeln dabei weniger einzelne Programmpunkte als vielmehr die Atmosphäre wider: ein Verein, der zusammensteht. Ehrungen werden nicht nur formell abgehandelt, sondern sichtbar wertgeschätzt. Gleichzeitig zeigt sich im Verlauf der Versammlung ein konzentriertes, aber offenes Miteinander, in dem Wortmeldungen ihren Platz haben.

In diesem Zusammenhang wurde auch eine Reform des Ehrungswesens beschlossen. Auf Anregung von Dieter Hagemann und Norbert Kraschewski gilt künftig ein klarer Grundsatz: Mit dem Eintritt in den Verein „zählen die Jahre“. Damit rückt die langjährige Vereinszugehörigkeit noch stärker in den Mittelpunkt der Anerkennung und soll künftig sichtbarer gewürdigt werden. Ehrungen soll es nach 25 und 50 Jahren geben und dann jeweils alle 10 Jahre.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den infrastrukturellen Maßnahmen im Verein. Wübker machte deutlich, dass hier einiges auf der Agenda steht: So sind die Spielerkabinen und Auswechselbänke an beiden Sportplätzen in einem Zustand, der mittelfristig Handlungsbedarf erfordert. Auch die Umkleidekabine entspricht nicht mehr den eigenen Ansprüchen des Vereins. Darüber hinaus gibt es Wünsche aus den Abteilungen – etwa eine Überdachung am Eingang zur Turnhalle, damit wartende Kinder bei schlechtem Wetter besser geschützt sind.

Gleichzeitig betonte der Vorstand, dass diese Maßnahmen mit Augenmaß angegangen werden sollen. Trotz grundsätzlich sehr solider finanzieller Lage – auch wenn das Jahr 2025 mit einem Minus abgeschlossen wurde – setzt der Verein auf eine schrittweise Umsetzung: „Nicht alles auf einmal, sondern Stück für Stück“, lautete die klare Linie. Durch den Partnerpool des SVE – ein Sponsoringmodell, das sich Finanzvorstand Holger Brinkmeier überlegt hat – kommen jedes Jahr hohe Erträge der Vereinsarbeit zugute. 

Deutlich wurde im Verlauf der Versammlung aber auch, dass der Verein vor weiteren Herausforderungen steht. In einer engagierten Diskussion ging es unter anderem um unbesetzte Ehrenamtsposten – insbesondere im Bereich der Schiedsrichter. Mit Horst Hinz, der inzwischen über 80 Jahre alt ist, und Rolf Lothar Bollmann, der gerade seinen 70. Geburtstag gefeiert hat, stehen weiterhin zwei erfahrene Kräfte zur Verfügung. Gleichzeitig wurde klar: Auf Dauer braucht es hier dringend Nachwuchs, um die Aufgaben zu sichern.

Dass das mit dem Ehrenamt im SVE ganz gut klappt, zeigt das vergangene Jahr einmal mehr eindrucksvoll. So hat die Stadt Preußisch Oldendorf ihren Heimatpreis 2025 an die Altliga-Abteilung und ihre „Eggetaler Weihnacht“ verliehen und der inklusiver Dorfzirkus „Maluna Kunterbunt“ konnte sich im vergangenen Jahr beim VEZ-Ehrenamtspreis in der Kategorie „Kunst & Kultur“ in Düsseldorf einen zweiten Platz sichern. Der Dorfzirkus ist zudem eingeladen worden, am Programm der Turngala des Westfälischen Turnerbundes am 5. Juni in Hamm mitzuwirken und wird dort zwei Auftritte haben.

Nicht unerwähnt blieb an diesem Abend die zuverlässige Getränke-Versorgung der Teilnehmer: Sportlerheims-Chefin Inge Brau sorgte mit ihrem Einsatz dafür, dass sich alle Anwesenden auch abseits der Tagesordnung gut aufgehoben fühlten.

Mit Blick in die Zukunft richtet sich der Fokus bereits auf kommende Ereignisse wie das Public Viewing zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 im Eggetaler Bansen. Auch hier wird der Verein wieder auf die breite Unterstützung seiner Mitglieder angewiesen sein.

Am Ende blieb vor allem eines festzuhalten: Die Jahreshauptversammlung des SVE Börninghausen war mehr als ein Pflichttermin – sie war ein Spiegel eines funktionierenden Vereinslebens, getragen von vielen engagierten Menschen.

Ehrungen in diesem Jahr: 
 
20 Jahre - Silberne Nadel
Sabine Bartelheim 
Nadine Habbe
Jörg Schrepel
Melanie Schrepel
Dörte Koring 
Karin von Behren-Rolfs 
 
30. Jahre - Goldene Nadel
Karl-Heinz Schulz
Sven Klußmann
Ralf Kölling 
Thorsten Wolff
Marianne Nelke
Axel Schmadalla
Frank Sewing
Heike Sewing
Marko Koch