• Einweihung im Mai 2015
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    Grüner Teppich für das Eggetal - mit Flutlichtanlage.

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Regionalrat befasst sich mit belastetem Sportplatz in Börninghausen / Entsorgung der Laufbahn in Lübbecke verzögert sich. Lübbecke/Pr. Oldendorf/Detmold (fha). Die Sanierungskosten des mit Dioxin belasteten Sportplatzes in Börninghausen betragen 785.000 Euro. 628.000 Euro davon wird voraussichtlich das Land übernehmen. Das geht aus einer Sitzungsunterlage des Regionalrates der Bezirksregierung Detmold hervor, der gestern getagt hat.

Die Belastung der mit „Kieselrot verunreinigten“, 10.700 Quadratmeter großen Fläche, wie es in der Vorlage heißt, ist mit 10.770 bis 126.303 Nanogramm pro Kilogramm Trockenmasse angegeben. Zu entsorgen sind laut Plan 3.350 Tonnen belastetes Erdreich.

Die Bezirksregierung entscheide im übrigen unter Berücksichtigung „der von den Gemeinden für ihr Gebiet festgelegten Reihenfolge der Dringlichkeit“, so Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl. Warum die Stadt Pr. Oldendorf – anders als Lübbecke – nicht bereits im vergangenen Jahr eine Zuschusszusage aus Detmold erhalten hat, ließ sich gestern nicht klären, da sich der zuständige Sachbearbeiter des Bauamtes im Urlaub befindet.

Schnell reagiert haben im vergangenen Jahr die Lübbecker Verwaltung und die Politik, nachdem die Neue Westfälische berichtet hatte, dass auch die Laufbahn der Schule am Wiehenweg mit Dioxin belastetet ist, eine Sanierung aber noch aussteht. Nachdem die Politik entsprechende Beschlüsse gefasst hatte, stellte die Verwaltung einen Zuschussantrag.

Noch vor dem Jahreswechsel erreichte die Stadt eine Bewilligung der Bezirksregierung über 37.600 Euro, das sind rund 80 Prozent der veranschlagten Entsorgungskosten von 47.000 Euro. Sollte die Entsorgung teurer werden als geplant, „ist auch eine Nachförderung möglich“, sagte gestern Stadtsprecher Peter Schmüser auf Anfrage.

Erwartet hatte die Stadt zunächst, dass das Abtragen der belasteten Schichten bereits in dieser Woche beginnt. Es stehe aber noch eine Genehmigung der Bezirksregierung Münster aus, erläuterte Schmüser. Ohne diese könne die Stadt einem Entsorgungsunternehmen keinen Auftrag für den Transport erteilen. Weitere Einzelheiten zur Sanierung sind derzeit nicht bekannt.

Fest steht dagegen, wohin der Sondermüll Kieselrot gebracht werden soll: auf die Zentraldeponie Emscherbruch in Gelsenkirchen. Diese ist seit 1968 eigenen Angaben zufolge ein zentraler Bestandteil der Entsorgungssicherheit des Ruhrgebietes.

Quelle: Neue Westfälische vom 10.03.2011 

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Bei der Beratung über die Sportplätze wurde im Ausschuss die Frage aufgeworfen: „Was ist mit der Sanierung des Ascheplatzes in Börninghausen?“ 1991 waren bei einer Untersuchung 47.000 Nanogramm Dioxin je Kilogramm Masse festgestellt worden. Eine erneute Untersuchung im Sommer 2010 hatte noch höhere Dioxinbelastungen bis zu 126.300 Nanogramm ergeben. Daraufhin hatte die Stadt den Ascheplatz gesperrt. Bürgermeister Jost Egen bestätigte auf die Nachfrage hin, dass der Sachstand seit Herbst unverändert sei. Die Stadt müsse darauf warten, dass eine Bezuschussung der Maßnahme zugesagt werde.

Im gleichen Artikel der Neuen Westfälischen ist dies zu lesen:

Beschlossen: Der alte Rasensportplatz in Bad Holzhausen soll endlich saniert werden

In diesem Jahr soll der alte Rasensportplatz in Bad Holzhausen saniert werden. So hat es der Schul-, Bildungs-, Kultur- und Sportausschuss der Stadt Pr. Oldendorf einstimmig beschlossen. 52.000 Euro sollen dafür im Haushalt 2011 zur Verfügung gestellt werden.

Der Spiel- und Sportverein (SuS) 1920 Holzhausen hat im Oktober 2010 in einem Schreiben auf den schlechten Zustand des alten Rasenplatzes hingewiesen, informiert die Stadtverwaltung. Zugleich habe der Verein daran erinnert, dass er bereits in einem Antrag vom März 2009 um eine Sanierung gebeten habe. Eine Beratung des Antrages sei damals nicht erfolgt.

Wie die Verwaltung weiter ausführte, habe der SuS Holzhausen im Jahr 2010 in Eigenregie die Strafräume saniert. Das habe einen Teilerfolg gebracht. Trotzdem sei jetzt eine grundlegende Deckensanierung notwendig.

Im Schreiben des SuS Holzhausen vom Oktober 2010 heißt es: „Unser alter Sportplatz leidet bei schlechtem Wetter unter dem Makel, dass seine äußerliche Form einer Wanne gleicht. Das bedeutet, Regenwasser hält sich auf dem Spielfeld. Dadurch haben wir durch Platzsperren häufige Unterbrechungen im Trainings- und Spielbetrieb.“

„Der Sportplatz braucht eine dringende Sanierung. Der SuS Holzhausen will sich mit Eigenleistungen beteiligen“, hob auch der Ausschussvorsitzende Dr. Thomas Kunzemann hervor.

Der Stadtsportverbandsvorsitzende Hans Eikemeyer bestätigte, „dass der der alte Sportplatz immer einer der ersten ist, der gesperrt wird. Der Platz gleicht einem Kartoffelacker.“

Da nun einmal saniert wird, soll der Platz nicht nur eine neue Decke erhalten, sondern gleich noch an der Nordseite zum angrenzenden Parkplatz hin mit einem Ballfangzaun ausgestattet werden. Diese Maßnahme sei versicherungsrechtlich notwendig, erklärt die Verwaltung.

Der Ballfangzaun werde obendrein das unbefugte Befahren des Sportplatzes in Zukunft verhindern. Denn das sei leider in der Vergangenheit immer wieder geschehen.

Auch zwei Wegsperren sollen deshalb aufgestellt werden.

Der Ausschuss beschäftigte sich weiterhin mit der Pflege der Sportplätze. Mit 10 zu 3 Stimmen wurde beschlossen, die Pflege in zumutbarem Ausmaß an die Vereine OTSV Pr. Oldendorf, SuS Holzhausen und SV Eggetal Eininghausen-Börninghausen abzugeben. Jeder der drei Sportvereine soll dazu einen Rasentraktor oder wahlweise einen Zuschuss für einen Rasentraktor in Höhe von 16.500 Euro erhalten. Ferner bekommen die Vereine einen jährlichen Betriebskostenzuschuss in Höhe von 1.000 Euro je Rasenplatz.

Wenn der Ascheplatz wieder in Betrieb ist, wird der SV Eggetal dafür mit 250 Euro bezuschusst.

Zwischen Stadt und Vereinen sollen Verträge über eine Laufzeit von zehn Jahren abgeschlossen werden.

Neue Westfälische vom 04. März 2010 

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Nothaushalt bleibt. Pr. Oldendorf (tir). Die Stadt Pr. Oldendorf befindet sich im Nothaushalt. Das wird sich auch 2011 nicht ändern. Der Haushaltsentwurf, der gestern in den Rat eingebracht wurde, weist einen Fehlbedarf von rund 3,07 Mio. Euro aus. Das Minus für 2010 liegt bei 3,29 Mio. Euro. Laut Haushaltsplan 2011 sollen 40.000 Euro aus der Sportpauschale für die Sanierung des Dioxin belasteten Ascheplatzes in Börninghausen verwendet werden. Die Gesamtkosten werden auf 800.000 Euro geschätzt, für die Landesmittel erwartet werden. Mit einer Bewilligung sei aber nicht vor März zu rechnen, so Bürgermeister Jost Egen.

Quelle: Neue Westfälische vom 16.12.2010

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frankwuebkernov2010SVE-Vorsitzender zur Flutlichtproblematik. Der Sportverein SV Eggetal Börninghausen (SVE) hatte einen Antrag an die Stadt Pr. Oldendorf gerichtet, die bereits für den Sportplatz am Offelter Weg beschlossene Flutlichtanlage nach Börninghausen umzudirigieren. Als Grund für den Antrag gab der SVE an, dass dem Verein durch die Sperrung des mit Dioxin belasteten Ascheplatzes kein Fußballplatz mit Flutlicht mehr zur Verfügung stünde.

Bürgermeister Jost Egen hatte die Fraktionen gebeten, sich Gedanken zu machen. Da keine Fraktion Diskussionsbedarf anmeldete, wurde der Antrag von den politischen Gremien nicht behandelt. NW-Mitarbeiter Hans-Günther Meyer sprach mit dem Vereinsvorsitzenden Frank Wübker über die SVE-Reaktion.

Sind Sie darüber informiert worden, dass Ihr Antrag nicht behandelt wurde?

FRANK WÜBKER: Ich möchte mich mit diesem Thema nicht weiter beschäftigen.

Haben Sie mit dem Bürgermeister Jost Egen gesprochen?

WÜBKER: Wir haben mit dem Bürgermeister ein längeres Gespräch geführt. Er hat uns den Vorgang der Entsorgung des belasteten Aschenplatzes erläutert. Er hat uns um Kooperation gebeten und versprochen, den SVE nicht im Regen stehen zu lassen.

Wie denken Sie darüber, dass in naher Zukunft möglicherweise im Stadtzentrum zwei Flutlichtanlagen vorhanden sind, es aber im Eggetal keinen einzigen bespielbaren Platz mit Flutlicht gibt?

WÜBKER. Ich möchte mich zur Zeit mit dieser Möglichkeit nicht beschäftigen.

Leidet der SVE unter der derzeitigen Situation?

WÜBKER: Auf jeden Fall. Die Trainingssituation im Seniorenbereich ist mehr als unbefriedigend.

Wo trainieren die Eggetaler Fußballer jetzt?

WÜBKER: Wenn sich die Möglichkeit bietet, mittwochs in Rödinghausen. Diese Möglichkeit hat sich aber noch nicht so häufig ergeben, wie wir es uns vorgestellt haben.

Wird durch das mangelnde Training das Leistungsvermögen der Fußballmannschaften reduziert?

WÜBKER: Eindeutig ja, was das Leistungsvermögen unserer ersten Seniorenmannschaft angeht.

In der Gemeinde Hüllhorst sollen die Vereine zukünftig die Hälfte der Stromkosten von Flutlichtanlagen bezahlen. Wie ist das eigentlich in der Stadt Pr. Oldendorf geregelt?

WÜBKER: Diese Regelung gibt es in Pr. Oldendorf schon seit Jahren.

Quelle: Neue Westfälische vom 24.11.2010 

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Schürfungen mit Bagger sollen Aufschluss über Grad der Belastung geben. Die Stadt Pr. Oldendorf hat ein Büro für Bodengutachten in Altenberge mit der Erstellung eines Sanierungskonzeptes für den mit Dioxin belasteten Ascheplatz im Eggetal beauftragt. „Hier wurden vor einigen Wochen Proben mit einem Bagger entnommen. Jetzt sind überall auf dem Platz Löcher zu sehen“, so einige aufmerksame Mitglieder des Sportvereins SV Eggetal Börninghausen.

Bürgermeister Jost Egen bestätigte die Beobachtungen gegenüber der NW. Er erklärte, das beauftragte Gutachterbüro habe nicht nur direkt auf dem Platz, sondern auch im Umfeld der Aschefläche mit einem Bagger an zahlreichen Stellen Proben entnommen. Dadurch solle geklärt werden, bis zu welcher Tiefe das belastete Material entsorgt werden müsse. Von diesen Messungen hänge auch ab, ob die gesamte Tragschicht der Anlage abgefahren werden müsse oder nur die Oberschicht, was eine kostengünstigere Entsorgung ermögliche.

In einem Fachausschuss hatte der Bürgermeister die Sanierungskosten auf eine Million Euro geschätzt. Wie Jost Egen jetzt weiter erklärte, sei zunächst eine einfachere Untersuchungsmethode angedacht gewesen. Letztlich habe das Gutachterbüro dann aber eine hochwertigere Methode gewählt, für die die Untersuchung mehr Zeit beanspruche. Als Zeitspanne sei von den Gutachtern für die Ergebnisermittlung vier bis sechs Wochen genannt worden. „Ich hoffe, dass ich in der nächsten Bauausschusssitzung am 26. Oktober konkrete Fakten nennen kann“, stellte Jost Egen heraus.

Die Stadt hat den Ascheplatz seit Bekanntwerden der Messung von Juni mit den hohen Belastungswerten gesperrt. „Darf man denn noch über den Platz laufen. Ist das jetzt nicht untersagt“, so eine verdutzte Spaziergängerin, die am Sonntag beobachtete, wie Fußballer des Spiels SV Börninghausen gegen VFB Fabbenstedt II bei ihrer Rückkehr vom Rasensportplatz ins Sportlerheim quer über den Ascheplatz liefen, dabei mit ihren Stollen Spuren in der Asche hinterließen und belastetes Material an den Schuhsohlen mit ins Vereinsheim trugen.

Stellung nahm zu dieser Frage der zuständige Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung, Stefan Rother, gegenüber der NW. Wie er erklärte, gelte die Sperrung des Ascheplatzes nur für den Spielbetrieb. Ein Betreten der Fläche sei nicht untersagt, da von dem belasteten Material keine unmittelbare Gesundheitsgefahr ausgehe.

Quelle: Neue Westfälische vom 19.10.2010

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SV Eggetal-Börninghausen und OTSV Pr. Oldendorf im Interessenkonflikt. Soll die beschlossene und aus Mitteln des Konjunkturpaketes II finanzierte Flutlichtanlage am Sportplatz am Offelter Weg oder am neuen Rasensportplatz in Börninghausen gebaut werden? Diese Frage als Auswirkung der Sperrung und des Wegfalls des mit Dioxin belasteten Aschensportplatzes im Eggetal war Thema im Stadtrat.

Zum Sachverhalt: Der SV Eggetal-Börninghausen hat nach der Sperrung des Aschensportplatzes im Eggetal keinen Platz mit Flutlichtanlage mehr zur Verfügung. Am Sportplatz am Offelter Weg in Pr. Oldendorf befindet sich auch keine Flutlichtanlage. Im Stadtzentrum gibt es auf dem alten Sportplatz an der Grundschule Flutlicht.Nach einem bestehenden Beschluss des Stadtrates soll die aus Konjunkturmitteln finanzierte Anlage am Offelter Weg gebaut werden. Aufgrund der Sperrung des Rasensportplatzes bittet der SV Börninghausen jedoch um ein Änderung des Beschlusses und möchte die Flutlichtanlage in Börninghausen haben, da im Eggetal ansonsten auf nicht absehbare Zeit im Herbst und Winter in den Abendstunden kein Fußballtraining mehr stattfinden kann.

Der OTSV besteht dagegen darauf, dass die neue Anlage wie beschlossen am Offelter Weg gebaut werden soll. Zu dem Sachverhalt, dass dieser Sportverein an der Grundschule einen Platz mit Flutlichtanlage zur Verfügung hat, muss als Hintergrund aufgeführt werden, dass es ein Konzept gibt, den alten Sportplatz mit einem Einkaufsmarkt zu bebauen.Ungeklärt ist bei dieser Variante, ob in der Innenstadt als Ersatz ein neuer Sportplatz mit einer Flutlichtanlage gebaut wird.Bürgermeister Jost Egen informierte die Ratsmitglieder, dass die Stadt von beiden Sportvereinen SV Eggetal-Börninghausen und OTSV Pr. Oldendorf Briefe erhalten habe. Er bat die Ratsmitglieder, sich noch einmal mit dem Thema zu befassen und in den Fraktionen zu beraten, ob der gefasste Beschluss bestehen bleiben solle.

Wie der Bürgermeister zum Ausdruck brachte, sei eine Änderung des Ratsbeschlusses bis zur Auftragsvergabe für die Flutlichtanlage möglich, die im Oktober für die Bauausschusssitzung vorgesehen sei.Er hält die Situation mit den geschriebenen Briefen für unglücklich und geht davon aus, dass weitere Gespräche mit den beteiligten Sportvereinen notwendig seien.

Neue Westfälische vom 18.09.2010

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Kein Ersatz für Aschensportplatz. Die Auswirkungen der Sperrung des mit Dioxin belasteteten Aschenplatzes in Börninghausen auf den Trainingsbetrieb der Vereine SV Eggetal-Börninghausen, SuS Holzhausen und OTSV Pr. Oldendorf beschäftigten den Hauptausschuss.

Bürgermeister Jost Egen erklärte, er habe den Börninghausener Fußballern sehr deutlich gemacht, dass es keinen Ersatz für den sanierungsbedürftigen Aschenplatz geben werde. „Sanierung heißt, weg mit dem alten Kram“, betonte Egen. Für den Neuaufbau eines Platzes sei kein Geld vorhanden. Um Lösungen für die Kompensation des in Zukunft fehlenden Winterplatzes der Stadt zu suchen, habe es bereits Gespräche mit den beteiligten Vereinen gegeben. Hilfe sei auch schon aus Lübbecke und dem Nachbarkreis Herford angeboten worden.

Das es in den Vereinen viele Hintergrundgespräche gibt, zeigte die Anwesenheit von rund 30 Sportlern des OTSV Pr. Oldendorf. Die Abordnung besuchte die Ausschusssitzung, weil der OTSV gehört hatte, dass es einen Plan gebe, die für den Pr. Oldendorfer Sportplatz vorgesehene Flutlichtanlage in Börninghausen zu installieren. Die neue Flutlichtanlage wird aus Mitteln des Konjunkturpaket II bezahlt. Der Bürgermeister beruhigte die Pr. Oldendorfer Fußballer und stellte heraus: „Das ist noch kein Thema.“

Neue Westfälische vom 14.09.2010

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Egen: „Alter Sportplatz hätte schon früher saniert werden müssen“. Der nachweislich zwischen 10.700 und 126.300 Nanogramm Dioxin pro Kilogramm Trockenmasse belastete und deswegen gesperrte Aschenplatz in Börninghausen war ein Thema im Haupt- und Finanzausschuss. Bürgermeister Jost Egen erklärte, dass die Belastung des Aschenplatzes schon seit Anfang der 90er Jahre bekannt sei.

Nach der Einschätzung von Fachleuten gingen von dem belasteten Material keine unmittelbaren Gefahren aus, da das Dioxin nach wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Schlacke eingeschlossen sei. Ein anderes Bild ergab sich bei der Darstellung des SPD-Ratsherren Carsten Scholz. Wie er erklärte, habe es nach Recherchen der SPD-Fraktion 2000 eine Untersuchung der hessischen Landesregierung gegeben, nach der mit Dioxin belastete Schlacke ein Gefährdungspotential haben könne. Eine fachliche Begutachtung sei 2000 zu der Einschätzung gekommen, das das Dioxin unter bestimmten Voraussetzungen von Menschen aufgenommen werden könne.

Carsten Scholz regte an, sich noch einmal mit dem Gefährdungspotenzial im Eggetal zu beschäftigen und zu prüfen, ob eine Sofortmaßnahme wie die Abdeckung des Aschenplatzes mit einer Plane bis zum Beginn der Sanierung ratsam erscheine. Der Bürgermeister ging nicht näher auf die Ausführungen von Scholz ein. Egen erklärte, dass die Notwendigkeit einer Sanierung des Platzes feststehe. „Der Aschenplatz hätte schon viel früher saniert werden müssen“, betonte der Bürgermeister.

Für die nächste Woche sei eine Besprechung mit dem Umweltamt und der Bezirksregierung geplant. Vor dem Zuschussantrag für eine Sanierungsmaßnahme müsse zunächst ein Fachgutachten erstellt werden. Nach einer ersten groben Schätzung entstünden bei der Sanierung Kosten zwischen 800.000 und einer Million Euro. Bei einer Bezuschussung von 80 Prozent aus Landesmitteln seien in diesem Fall 200.000 Euro aus Haushaltsmitteln zu finanzieren.

Neue Westfälische vom 11.09.2010

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Der gesperrte Sportplatz in Börninghausen soll wegen seiner Dioxinbelastung saniert werden. Er steht aber auch nach einer Sanierungsmaßnahme voraussichtlich nicht wieder als Trainingsplatz zur Verfügung, da die Stadt Pr. Oldendorf einen Neuaufbau nicht bezahlen kann.

Unter diesen Gesichtspunkten hatte Bürgermeister Jost Egen die Pr. Oldendorfer Sportvereine SV Eggetal-Börninghausen (SVE), SuS Holzhausen und OTSV Pr. Oldendorf und den Stadtsportverbandsvorsitzenden Hans Eickemeyer zu einem Gespräch eingeladen. Mit dabei waren für den SV Eggetal Frank Wübker und Stefan Krämer, für den SuS Holzhausen Holger Haake und Thomas Titkemeyer sowie für den OTSV Andreas Vogt und Michael Rolfes.

„Die Vereine sind bereit, sich gegenseitig zu helfen“, zog Bürgermeister Jost Egen ein positives Fazit. Als positives Signal wertete der Bürgermeister auch die Tatsache, dass der SVE inzwischen bereits eine Möglichkeit mit der Nutzung eines Platzes im Nachbarkreis Herford für eine Trainingseinheit gefunden habe.Wie der Bürgermeister weiter informierte, habe es auch ein Angebot der Nachbarstadt Lübbecke gegeben, den Pr. Oldendorfer Vereinen freie Kapazitäten des Aschenplatzes an der Kreissporthalle Lübbecke zur Verfügung zu stellen.

„Ich finde das ganz toll von der Stadt Lübbecke“, betonte Marlies Bormann gegenüber der NW. Die Leiterin Allgemeine Verwaltung hatte einen entsprechendes Angebot der Stadt Lübbecke entgegen genommen. In dem Gespräch mit den Vereinen wurde auch deutlich, dass mit dem Aschenplatz in Börninghausen ein Winterplatz für den Trainingsbetrieb verloren geht, der auch den SuS Holzhausen betrifft. Somit sucht auch der SuS Holzhausen nach alternativen Trainingsmöglichkeiten im Winter. Hans Eickemeyer erklärte sich bereit, als Verbindungsglied zu dienen. Um die gegenseitigen Hilfsmöglichkeiten unter den Pr. Oldendorf Sportvereinen mit Fußballbetrieb abzuklären, wird er zunächst einen Überblick über freie Kapazitäten beim SuS Holzhausen und OTSV Pr. Oldendorf erstellen.

Quelle: Neue Westfälische

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Die Entwicklung mit der bis zu über hundertfachen Überschreitung der Grenzwerte für dioxinbelastetes Material und die Sperrung des Aschenplatz in Börninghausen stellt Frank Wübker vor eine neue Situation. Der Vorsitzende des SV Eggetal Börninghausen macht sich natürlich auch Sorgen um das jetzt nachgewiesene Gefährdungspotenzial.

Verantwortlich ist er für die Sicherung des Spielbetriebes des Vereins. „Wir werden alles daran setzen, dass unsere Mannschaften auch im Herbst trainieren können. Wir müssen uns jetzt mit der Stadt und Sportvereinen wie OTSV Oldendorf und SuS Holzhausen zusammensetzen, die uns vielleicht helfen können, eine Lösung zu finden. Vielleicht ist es möglich, dass wir dortige freie Kapazitäten nutzen“, so Wübker.

Unverständlich sei für ihn, dass die Stadt das belastete Material vor zwei Jahren noch mit einer Ascheschicht überdeckt habe, obwohl schon damals klar gewesen sei, dass dies keine Lösung sein könne. Bürgermeister Jost Egen räumte auf Anfrage der NW ein, dass diese Kritik berechtigt sei. Es wäre sicherlich angebracht gewesen, schon 2008 eine Sanierung anzugehen, anstatt eine Ascheschicht aufzutragen, die keinen Sanierungseffekt gehabt und Steuergelder gekostet habe.

Quelle: Neue Westfälische vom 20.08.2010

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