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    Schwarz und gelbes Band. Die Eggetaler Jungs.

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Es wird spannend.

Der Abstiegskampf in der Fußball-Kreisliga A wird immer verrückter. Trotz eines 1:0-Auswärtssieges beim TuS Stemwede bleibt der SC Isenstedt auf dem letzten Tabellenplatz. Das liegt auch daran, dass der SV Börninghausen durch ein Last-Minute-Tor mit 2:1 gegen den BSC Blasheim gewann. Auch BW Oberbauerschaft holte beim 0:0 gegen den SSV Pr. Ströhen einen wichtigen Zähler im Kampf gegen den drohenden Abstieg.  

SV Börninghausen - BSC Blasheim 2:1 (1:1)

"Es war sicherlich ein glücklicher Sieg. Aber das ist mir auch egal", freute sich Börninghausens Trainer Matthias Huth. Die Blasheimer diktierten in der ersten Halbzeit das Spiel und führten durch das Tor von Henning Kirchner (29.) auch zwischenzeitlich verdient mit 1:0. Einen echten Hammer packte dann Lukas Vullriede in der 39. Minuten. Nach einem Eckball landete der Ball auf dem Fuß von Vullriede und der zog aus gut 25 Minuten volley ab und Sekunden später zappelte der Ball im Netz -1:1.

In der zweiten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel. Der Aufreger des Spiels folgte in der Nachspielzeit und war letztlich spielentscheidend. Nach einem angeblichen Foulspiel von Felix Kammann entschied der Schiedsrichter zur Überraschung vieler auf den Elfmeterpunkt und Nicolas Bohnes ließ sich die Chance vom Punkt nicht mehr und traf zum vielumjubelten 2:1-Siegtreffer des SVEB.

Quelle: Neue Westfälische

sve blasheim 230418

Entscheidung um den dritten Aufstiegsplatz in der Kreisliga B ist gefallen.

Am 29. Spieltag der Fußball-Kreisliga B ging es hoch her. Derweil ist auch die Entscheidung um den dritten Aufstiegsplatz gefallen, denn der SV Börninghausen feiert nach einem 8:2-Kantersieg gegen TuRa II den direkten Wiederaufstieg. In die Röhre schaut der Holsener SV, der nach einer 1:3-Heimniederlage gegen den TuS Levern den undankbaren vierten Tabellenplatz belegt.

SV Börninghausen - TuRa Espelkamp II 8:2 (4:1).

Die Begegnung begann mit einem Paukenschlag, als Sebastian Stan die Gäste mit dem ersten Angriff in Führung brachte. Nicolas Bohnes (18.), Timo Jaeger (23.), Tobias Pötting (40.) und erneut Bohnes (42.) sorgten aber bis zur Pause für klare Verhältnisse. Nach dem Seitenwechsel schraubten abermals Pötting, Julian Feist im Doppelpack und Pascal Schulz das Ergebnis auf 8:1 in die Höhe, ehe Ünal Aksöz Ergebniskosmetik betrieb.

"Wir wollten direkt wieder aufsteigen. Wir haben unser Ziel erreicht. Dafür können wir uns bei Levern bedanken", war die Freude bei SVEB-Coach Matthias Huth über den direkten Wiederaufstieg riesengroß.

 

aufstieg2017

Der SVE feiert den Aufstieg - Archivfoto

Von den Beteiligten war noch niemand wach um ein Foto zu senden :)

Der Rangdritte SV Börninghausen gewinnt mit 1:0 beim TuS Dielingen II.

Der Tabellendritte SV Börninghausen mühte sich zu einem knappen 1:0-Auswärtssieg beim TuS Dielingen II und behauptete damit den Vorsprung von einem Punkt vor dem Holsener SV (3:0-Auswärtserfolg bei TuRa Eselkamp II).

TuS Dielingen II - SV Börninghausen 0:1 (0:0). Die Bezirksligareserve war sehr defensiv eingestellt und trat sehr konzentriert auf. Die Eggetaler bissen sich immer wieder die Zähne aus, so dass mit zunehmender Spieldauer Nervosität aufkam. In der 67. Minute behielt Nicolas Bohnes bei einem Strafstoß jedoch kühlen Kopf und avancierte mit dem Tor des Tages zum Matchwinner zugunsten der Huth-Schützlinge.

Quelle: Neue Westfälische 

 

erste 06042016

6:0 Auswärtssieg gegen TuS Tengern III.

Da der Holsener SV beim FC Pr. Espelkamp II mit 1:6 unter die Räder kam, schob sich der SV Börninghausen durch ein 6:0 beim TuS Tengern III auf den dritten Tabellenplatz.

Nicolas Bohnes eröffnete gegen gut beginnende Hausherren in der 25. Minute den Torreigen. Pascal Schulz baute die Führung kurz vor dem Pausenpfiff aus.

Spätestens nach dem Treffer zum 3:0 zugunsten der Eggetaler durch Sven Philipp Tücke war der Drops frühzeitig gelutscht. Tobias Pötting, erneut Tücke sowie Jonathan Doyle schraubten das Ergebnis bis zur 73. Minute weiter in die Höhe.

Quelle: Neue Westfälische

 

huth 0608

SV Börninghausen liebäugelt mit dem Wiederaufstieg in das Kreisoberhaus.

Die Kameradschaft ist bei den Eggetalern ein ganz wichtiger Aspekt.

Nach dem bitteren und vermeidbaren Abstieg hieß für den SV Börninghausen die vorläufige Endstation Fußball-Kreisliga B. Schnell akklimatisiert, belegen die Schützlinge um Dauerbrenner Matthias Huth vorläufig den vierten Tabellenplatz und streben den direkten Wiederaufstieg an.

Es gibt kaum untröstlichere Momente für einen Fußballer, durch ein verlorenes Entscheidungsspiel in einen Abstieg einzuwilligen. Diese schmerzliche Erfahrung machten die Kicker des SV Börninghausen vergangenen Sommer. Aber die sympathische Note im Misserfolg zeigte sich bei den Eggetalern umgehend, denn der immense Charakter innerhalb der Mannschaft wurde dadurch dokumentiert, dass alle an Bord blieben. "Das ist bezeichnend für den Weg, den wir vor langer Zeit eingeschlagen haben. Nämlich mit ausschließlich eigenen Leuten und ohne jegliches Geld zu agieren, auf die eigene Jugend und den Kameradschaftseffekt zu setzen. Das der Zusammenhalt hier einzigartig ist, belegt die Tatsache, dass bereits zu diesem jetzigen Zeitpunkt ausnahmslos alle Spieler für die kommende Saison zugesagt haben", freut sich Matthias Huth über die Kontinuität.

"Wir kommen über eine tolle Kameradschaft und sind eine verschworene Truppe"

 daniel nenneker 08022017

In der Verfolgerrolle

SV Börninghausens Routinier Daniel Nenneker (l.) in der Partie gegen Eintracht Tonnenheide, einen der großen Rivalen an in der Kreisliga B. Foto: Stefan Pollex

 

Das komplette Bleiben ist unabhängig von der Klassenzugehörigkeit und schließt den Coach mit ein. Matthias Huth geht dann in sein zehntes Jahr beim SVEB und ist damit eine echte Institution. Neu ist seit dieser Saison, dass Huth ohne seinen ewigen Compagnon Stefan Krämer an der Linie steht. "Es waren 8 tolle Jahre mit Stefan und wir haben uns perfekt ergänzt und uns gegenseitig die Arbeit abgenommen. Ich musste erst damit klar kommen, dass sich nur noch alles auf meine Schultern verteilt, aber ich habe mich daran gewöhnt. Die Spieler scheinen mit meiner Art auf jeden Fall klar zu kommen", so Matthias Huth. In der Tat macht er sein Mitwirken von der Meinung des Teams abhängig. "Erst wird mit den Spielern gesprochen und wenn deren Tenor so ist wie jetzt, mit mir weiter zu machen- dann mache ich auch weiter", ist der Spaßfaktor sowohl beim Coach als auch beim Team immer noch auf einem hohen Level.

Aber nicht nur der Spaß und das Gesellige steht im Vordergrung, primär geht es um den maximalen Erfolg. "Wir haben eine junge Truppe garniert mit drei erfahrenen Leuten wie Daniel Nenneker, Olaf Feist und Christian Vortmeyer. Und ich habe bei jedem einzelnen das Gefühl, dass jeder den Fauxpas des Abstieg wieder gerade bügeln möchte. Wir sind jetzt Vierter und haben einen Punkt Rückstand auf den zweiten Platz, der sicher zum Aufstieg berechtigt. Und genau diesen zweiten Platz greifen wir an", geht Matthias Huth das ausgegebene Ziel motiviert an.

Zwar ist auch beim SVEB der Aufstieg kein Muss und zugleich keine Vorgabe des Vorstands, doch ist der dritte Rang kein wirklicher Anreiz. "Klar hoffen wir alle, dass Dielingen die Bezirksliga hält. Da Preußen wohl auch nicht absteigt, würde das drei Aufsteiger bedeuten. Die Chance, dass Platz drei reicht, ist also groß. Doch ich will lieber auf Nummer sicher gehen. Solange wir oben dran sind, möchten wir den zweiten Platz angreifen. Aber ganz entscheidend wird nun sein, wie wir aus den Startlöchern kommen", so Huth.

Die Trainingsbedingungen in Börninghausen sind wie jeden Winter bescheiden. Abwechselnd ging es zu Laufeinheiten auf die Straße oder in die Halle zu Kraft- und Koordinationsübungen. Am 27. Januar startete für die Börninghauser die Vorbereitung, in der unter anderem Freundschaftsspiele jeweils auf Kunstrasen in Dreyen und Hüllhorst anstehen. Zu- und Abgänge gab es nicht zu verzeichnen, so dass mit bewährtem Personal der große Wurf gelingen soll. "Wir werfen unsere Tugenden in den Ring, kommen über eine tolle Kameradschaft und sind eine verschworene Truppe. Nach der Winterpause ist immer ein Kaltstart. Die Abstände da oben sind sehr gering. Meines Erachtens kommt es darauf an, dass wir uns keinerlei Ausrutscher gegen die vermeintlich leichten Gegner leisten dürfen. Dann ist alles möglich", so Huths kämpferisch.

Quelle: Neue Westfälische

matthias huth 03022017Matthias Huth (53), Trainer des Fußball-B-Ligisten SV Börninghausen, wird zweistellig.

Er hat bei den Schwarz-Gelben für die nächste Saison zugesagt und steht somit vor seinem zehnten Jahr beim SVEB.

"Dass der Zusammenhalt einzigartig ist, belegt die Tatsache, dass ausnahmslos alle Spieler für die kommende Saison zugesagt haben", freut sich Huth über die Kontinuität beim Tabellenvierten, der in der Rückrunde die Aufstiegsplätze angreifen will.

Quelle: Neue Westfälische

Trainer Matthias Huth brachte es nach dem Abpfiff auf den Punkt: "Im Endeffekt müssen wir froh sein, dass wir das Spiel noch gewonnen haben."

Das dies der einzig positive Aspekt an diesem Abend war, darüber waren sich am gestrigen Freitagabend aber auch alle einig. Zu schwach war die Vorstellung unserer Mannschaft, die den Gegner scheinbar total unterschätzte und zu keinem Zeitpunkt in die Partie fand. 

Nach den beiden frühen Toren durch Dennis Gostmann und Tobias Pötting in der 10. und 13. Spielminute schien das Spiel früh den erwarteten Verlauf zu nehmen, doch die Lübbecker Reserve kam postwendend zum Anschlusstreffer (14.) und blieb auch in der Folge gefährlich. Unsere Mannschaft schaffte es nicht, sich über gewonnene Zweikämpfe oder andere gute Aktionen in die Partie hinein zu beißen.
Stattdessen gingen die Köpfe wieder einmal früh nach unten, statt sich gegenseitig anzufeuern wurde gemeckert und gestikuliert. So musste Trainer Huth die Ersatzspieler auch schon früh zum aufwärmen schicken, doch die Warnung kam bei den Akteuren auf dem Platz nicht an. Stattdessen wurde es noch schlimmer, denn in der 32. Minute gelang dem FCL gar der Ausgleich. Mit diesem Resultat ging es in die Kabinen, unter den erneut zahlreich erschienenen Zuschauern herrschte eine Mischung aus Unverständnis und Fassungslosigkeit. 

Einige Verantwortliche des Vereins meinten: "Eigentlich müsste man den Zuschauern das Eintrittsgeld zurückzahlen, die Leistung der Mannschaft ist eine Frechheit."

Doch wer in der 2. Halbzeit mit einem anderen Gesicht unserer Mannschaft gerechnet hatte wurde auch hier wieder enttäuscht. Weiterhin zeigte die Mannschaft keine Leistungssteigerung und erspielte sich kaum gefährliche Szenen in Strafraumnähe. Stattdessen konnte sich die Mannschaft bei Torhüter Thorben Pospiech bedanken, der einige gute Torchancen der Lübbecker vereitelte und unsere Mannschaft so im Spiel hielt. 

Huth nutzte im zweiten Spielabschnitt sämtliche Wechselmöglichkeiten und brachte Timo Jaeger, Timo Koch und Bright Quayeson für Julian Feist, Lukas Koring und Steffen Jaeger in die Partie. Sein größter Schachzug war aber wohl die Umstellung auf dem Platz, als er in der Schlussphase Daniel Nenneker ins Sturmzentrum beorderte und dieser in der Nachspielzeit den Siegtreffer markierte.
Die Einwechselspieler konnten zumeist überzeugen, besonders Koch und Quayeson zeigten eine engagierte Leistung und werden in den kommenden Wochen hoffentlich den Konkurrenzkampf im Kader weiter steigern, denn Freibriefe kann es von jetzt an nicht mehr geben.

Unter dem Strich stehen letztlich 3 Punkte, die unsere Mannschaft natürlich gerne mitnimmt. Wohlwissend, dass man sich in den kommenden Spielen wieder deutlich steigern muss.

Aufstellung SVEB:
Thorben Pospiech - Lukas Koring, Lukas Vullriede, Daniel Nenneker, Dennis Gostmann - Steffen Jaeger (C), Nicolas Bohnes - Sven Tücke, Philip Koring, Tobias Pötting - Julian Feist

Einwechselspieler:
Timo Koch, Timo Jaeger, Bright Quayeson, Olaf Feist

Weitere Ergebnisse:

Frauen:
SVE Börninghausen - FC Oppenwehe 1:1 (Tor: Julia Heinrichs)

kommende Begegnungen:

1. Mannschaft:
Sonntag, 9.10.16: Heimspiel gegen TuS Tengern III - Anstoß 15.00 Uhr

2. Mannschaft: 
Sonntag, 9.10.16: Heimspiel gegen SuS Holzhausen III - Anstoß 13.15 Uhr

Frauen: 
Sonntag, 9.10.16: Auswärtsspiel gegen Tura Espelkamp - Anstoß 11.00 Uhr

Im Spitzenspiel des 7. Spieltags gegen den SV Holsen musste sich unsere Mannschaft am Ende mit einem torlosen Remis zufrieden geben.

Die erste Halbzeit war über weite Strecken recht zerfahren und ausgeglichen. Beiden Mannschaften unterliefen einige Fehler im Spielaufbau, sodass keine hochkarätige Begegnung zustande kam.
In der Halbzeitpause musste Trainer Matthias Huth daher einige deutliche Worte an seine Mannen richten, die sich dann in der zweiten Spielhälfte auch deutlich steigerten und mehr und mehr die Spielkontrolle übernahmen.

Der SVH, etwas ersatzgeschwächt durch das Fehlen von Torjäger Kristopher Susa, lauerte nur noch auf Konter, während sich der SVEB einige gute bis sehr gute Torchancen erspielte, die leider nicht in etwas Zählbares umgesetzt werden konnten. Teilweise agierte man im Abschluss einen Tick zu unkonzentriert, außerdem glänzte der Gästekeeper mit einigen starken Paraden. Oder wie man es im Fußball auch gerne sagt: unserer Mannschaft fehlte das nötige Quäntchen Glück.   

Insgesamt geht die Punkteteilung allerdings in Ordnung, unsere Mannschaft bleibt somit weiterhin in der Tabelle in der Spitzengruppe dran. Jetzt gilt es im Training weiterhin konzentriert zu arbeiten, damit die nächsten Spiele wieder erfolgreich gestaltet werden können.

Aufstellung SVEB:
Pospiech - Schulz, Vullriede, Vortmeyer, Gostmann - S. Jaeger (C), Bohnes - Tücke, P. Koring, Pötting - T. Jaeger

Eingewechselt:
J. Feist, Biedermann, L. Koring

Weitere SVEB-Partien vom Wochenende:

2. Mannschaft:
SVE Börninghausen II - SV Holsen II 4:2 (Tore: Jonathan Doyle (3), Bright Quayeson)

Frauen:
HSC Alswede - SVE Börninghausen 0:14 (Tore: Julia Heinrichs (6), Malin Bekemeier (4), Jacqueline Krüger (2), Luisa Balsmann (1) + ein Eigentor)

Hier ein kleiner Ausblick auf kommende Begegnungen:

1. Mannschaft:
Freitag, 30.09.16: Heimspiel gegen FC Lübbecke II - Anstoß: 19.30 Uhr
Sonntag, 09.10.16: Heimspiel gegen TuS Tengern III - Anstoß: 15.00 Uhr
Donnerstag, 13.10.16: Heimspiel gegen OTSV Pr. Oldendorf - Anstoß: 19.30 Uhr

2. Mannschaft:
Sonntag, 09.10.16: Heimspiel gegen SuS Holzhausen III - Anstoß: 13.15 Uhr
Dienstag, 11.10.16: Heimspiel gegen VFL Frotheim III - Anstoß: 19.30 Uhr
Freitag, 14.10.16: Auswärtsspiel gegen TuS Oppendorf II - Anstoß: 19.30 Uhr

Frauen:
Mittwoch, 28.09.16: Heimspiel gegen FC Oppenwehe - Anstoß: 19.00 Uhr
Sonntag, 09.10.16: Auswärtsspiel gegen Tura Espelkamp - Anstoß: 11.00 Uhr

Die Mannschaften hoffen erneut auf zahlreiche Unterstützung!

SVE Börninghausen möchte in der Kreisliga B eine gute Rolle spielen.

Die Niederlage im Entscheidungsspiel gegen den SSV Pr. Ströhen und der damit verbundene Abstieg in die Fußball-Kreisliga B sind inzwischen Geschichte. Matthias Huth, Trainer des SVE Börninghausen, blickt wieder zuversichtlich in die sportliche Zukunft.

Huth fungiert ab der kommenden Saison weiterhin als Trainer bei seinem Heimatverein, während sich sein langjähriger Weggefährte Stefan Krämer in die zweite Reihe zurückgezogen hat. "Am Ende mussten wir einsehen, dass wir in der Hinrunde der vergangenen Saison schlicht und einfach zu wenig Punkte geholt haben", erlaubt sich Huth und den Spielern noch einen kurzen Blick zurück.

Ansonsten beschäftigt sich der Trainer der Eggetaler mit der bevorstehenden Saison in der Kreisliga B. "Ich denke, es wird eine sehr interessante und spannende Saison. Und dabei sehe ich uns in einem breiten Feld von ambitionierten Mannschaften, die um den Aufstieg spielen werden", sagt Huth, der den OTSV Pr. Oldendorf, HSC Alswede, Eintracht Tonnenheide, den TuS Levern sowie den Holsener SV als größte Konkurrenten einstuft. "Bei uns besteht nicht der Druck, sofort wieder aufsteigen zu müssen. Doch wir wollen auf jeden Fall eine gute Rolle spielen", ergänzt Huth.

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Auf ein Neues
Trainer Matthias Huth (v.l.), Lukas Koring, Marcel Biedermann, Bright Quayeson, Julian Bergholz und Betreuer Horst Möllenberg. Foto: Stefan Pollex

 

Seine Zuversicht bezieht er aus der Tatsache, den Großteil des Kaders zusammengehalten zu haben. Lediglich Marcel Becker (VfL Klosterbauerschaft) und Routinier Björn Vortmeier (Altliga) stehen nicht mehr zur Verfügung. Dafür kommen Lukas Koring, Marcel Biedermann Julian Bergholz (eigener Nachwuchs) und der ghanaische Flüchtling Bright Quayeson (er spielte in der vergangenen Saison in der zweiten Mannschaft) sowie Joshua Nöh-Pott dazu. "Wir setzen nach wie vor auf die Spieler aus dem eigenen Verein, es gibt keinen anderen Weg für uns", weiß Matthias Huth.

Quelle: Neue Westfälische

 

SSV Pr. Ströhen gewinnt gegen den SV Börninghausen vor 500 Zuschauern mit 3:1.

Der SSV Pr. Ströhen hatte im Abstiegs-Hitchcock am Ende die besseren Nerven. Durch einen 3:1-Sieg im Entscheidungsspiel gegen den SV Börninghausen schafften die Nordkreisler den vor zwei Wochen kaum noch für möglich gehaltenen Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga A. Dagegen muss der SV Börninghausen nach toller Aufholjagd in der Rückrunde nach nur einer Saison wieder zurück in die Kreisliga B. Vor toller Kulisse mit 500 Zuschauern war der Sieg des SSV Pr. Ströhen unter dem Strich absolut verdient.

"Man hat zunächst beiden Mannschaften die Nervosität angemerkt. Aufgrund der zweiten Halbzeit war unser Sieg verdient. Wir genießen den Tag und werden sicherlich noch das eine oder andere Kaltgetränk zu uns nehmen", freute sich Interims-Spielertrainer Marcell Katt nach dem Spiel.

Die erste Hälfte zeigte zwar mehr Ballbesitz bei den Börninghausern, doch auch schon hier hatte Pr. Ströhen die besseren Chancen. Bei den ersten Torannäherungen von Jonas Hadeler (Pr. Ströhen, 10.) und Lukas Vullriede (Börninghausen, 12.) fehlte noch die Präzision im Abschluss. In der 14. Minute war es dann soweit. Nach einem Ball aus dem Halbfeld stand Marcell Katt goldrichtig und vollendete gegen den heraus stürmenden SVEB-Keeper Thorben Pospiech zum 1:0. Dabei stand aufgrund einer Rückenverletzung lange Zeit überhaupt nicht fest, ob Marcell Katt spielen könne.

 

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Ein perfekt vollendeter Kopfball
Der Pr. Ströher Marcell Katt (Mitte) netzt in dieser Situation zur zwischenzeitlichenm 2:1-Führung gegen den SV Börninghausen für seine Mannschaft ein. Foto: Michael Meier

 

Die Führung spielte den Nordkreislern natürlich in die Karten. Doch auch die Eggetaler ließen sich von dem Rückstand nicht groß beeindrucken. In der 32. Minute war es Julian Feist, der nach einem langen Ball in Torjägermanier zum 1:1 traf. Aus rund acht Metern hämmerte Feist den Ball volley unter die Latte. Noch vor der Pause hätte dann Florian Kröger im Alleingang für die erneute Führung der Pr. Ströher sorgen können. Zunächst setzte Kröger einen Kopfball auf die Latte (36.) und kurz darauf scheiterte der emsige Stürmer am toll reagierenden Pospiech.

Auch direkt nach Wiederanpfiff stand Pospiech im Mittelpunkt. Völlig freistehend kam Pascal Kropp zum Abschluss, doch wieder konnte der Börninghauser Schlussmann den erneuten Rückstand verhindern. Bei der anschließenden Ecke, getreten durch Florian Kröger, war dann aber auch Pospiech geschlagen. Marcell Katt "schraubte" sich in den Blasheimer Himmel und köpfte zum 2:1 (53.) für den SSV ein. Danach wurde es richtig turbulent. Quasi im Gegenzug erzielte Dennis Gostmann das 2:2, doch der Treffer wurde von Schiedsrichter Andre Pulter wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Das führte zu heftigen Protesten im Börninghauser Lager. Ersatz-Torwart Olaf Feist sah daraufhin noch wegen Schiedsrichterbeleidigung die rote Karte.

Den endgültigen K.O. versetzte dann Florian Kröger den Eggetalern. Nach dem schönsten Spielzug der Partie zog Kröger von der Strafraumgrenze ab und vom Innenpfosten ging der Ball zum 3:1 (63.) in die "Maschen". Damit war die Partie entschieden.

 

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Links: Freude nach dem 1:1: Nicolas Bohnes (v.l.), Lukas Vullriede und Torschütze Julian Feist.
Rechts: Gegensätze: Während sich im Hintergrund die Pr. Ströher freuen, sind die Spieler des SV Börninghausen enttäuscht. Fotos: Michael Meier

 

In der Schlussphase kam vom SVEB nicht mehr viel. Vielleicht auch eine Nachwirkung der Mannschaftsfahrt. Erst am Samstag waren die Börninghauser aus Mallorca zurückgekehrt. Auf der Gegenseite verhinderte Thorben Pospiech in 1:1-Situationen gegen Kröger und den eingewechselten Christian Spreen-Ledebur einen noch höheren Rückstand. Nach dem Schlusspfiff löste sich die komplette Anspannung im Pr. Ströher Lager. "Ich bin froh, dass wir es geschafft haben und ich jetzt alles wieder abgeben kann", freute sich Marcell Katt. Im Lager des SV Börninghausen war die Enttäuschung nachvollziehbarerweise groß. "Einen muss es halt erwischen. Leider hat es uns getroffen. Wir hatten zwar mehr vom Spiel, aber Pr. Ströhen die besseren Chancen. Deswegen ist die Niederlage nicht unverdient", so Matthias Huth.

Quelle: Neue Westfälische

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