• Mit viel Spin
    Mit viel Spin

    Seit 40 Jahren eine feste Größe im Verein.

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    Seit 40 Jahren eine feste Größe im Verein.

20 Jahre Tischtennis im Eggetal - dieses Ereignis konnte im Jahr 1994 notiert werden, hatte doch der SVE im April 1974 seinen Beitritt zum Westdeutschen Tischtennisverband erklärt und im selben Jahr zum ersten Mal mit zwei Seniorenmannschaften am Spielbetrieb teilgenommen. Die Männer der ersten Stunde waren damals: Ernst Aschemeyer, Helmut Budde, Harald Hagemeier, Volker Isendahl, Edmund Kettler, Fred Kitzelmann, Walter Koch, Klaus-Wilhelm Ledendecker, Wilfried Meyer, Karl-Heinz Möhlmeier, Erwin Schmidt, Reinhard Sölter, Volker Tappe, Rainer Veldkamp und Ulrich Wolf, wobei Klaus-Wilhelm Ledendecker, Wilfried Meyer und Erwin Schmidt auch heute, 21 Jahre später, noch aktiv dabei sind.

Eine Spanne von mehr als zwei Jahrzehnten – da bietet es sich an, einmal die Chronologie in ihren wichtigsten Punkten Revue passieren zu lassen: Der Anfang war, wie das halt bei Neuanfängen üblich ist, von Begeisterung getragen. Da reichte den meisten Aktiven die wöchentliche Trainingszeit in der Halle nicht aus. Man verabredete sich untereinander zu Trainingseinheiten (bei den meisten war zu Hause eine TT-Platte vorhanden), und es passierte nicht selten, dass bis tief in die Nacht Tischtennis gespielt wurde. In diese Zeit fielen aus der Rückschau betrachtet doch etwas skurile Einfälle wie "Schlägereigenbau mit besonderer Griffkonstruktion".

Die ersten Jahre unter Leitung von Erwin Schmidt (1974-81) waren geprägt von Aufbauarbeit. Neben dem Aufstellen der Seniorenteams und der erfolgreichen Teilnahme an Meisterschaftsspielen gelang es unter seiner Regie auch, die Jugendarbeit zu intensivieren. Aus den damaligen Jugendmannschaften gehören noch heute Jörg Meyer, Andreas Siekmann, Klaus Roesch, Rainer Roesch, Hartrmut Hilling, Detlef Haake und Uwe Kettler zur festen Kerntruppe der TT-Abteilung.

An dieser Stelle darf auch einmal gesagt werden, dass es in der Anfangszeit nicht immer leicht war, die Anliegen der Tischtennisabteilung (Hallenzeiten, Plattenkäufe...) plausibel zu machen. War vielleicht bei dem einen oder anderen das Gefühl vorhanden, mit der TT-Abteilung wachse ein ungeliebtes Anhängsel des Fußballvereins heran, das auf Kosten und in Konkurrenz zum Fußball existiere?

Doch das ist lange Vergangenheit. Zum Glück hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass - besonders mit Blick auf unseren Nachwuchs - ein breites Angebot an sinnvoller Freizeitbeschäftigung in jedem Falle positiv ist.

Doch zurück zur Chronologie:

  • 1976: Aufstieg der ersten Mannschaft in die 1. Kreisklasse
  • 1978: Durchführung eines Jedermannturniers
  • 1979: Erstmalige Meldung zweier Jugendmannschaften

Allein diese Daten zeigen, dass die TT-Abteilung keine kurzlebige Angelegenheit war. Man etablierte sich und wurde fester Bestandteil des SVE. So übergab auch Erwin Schmidt ein in ruhigem Fahrwasser fahrendes "Tischtennisschiff" im Jahr 1981 an Wilfried Meyer.

Im Jahr 1983 konnte dann "Null-Geburtstag" gefeiert werden. Zehn Jahre Tischtennis waren Anlass genug, ein Turnier auszurichten, zu dem befreundete Vereine wie Neuenknick, Wehe und Holzhausen eingeladen wurden. Wichtig für die Gesamtentwicklung der Tischtennisabteilung war dann im Jahr 1985 der Zugang von Wolfgang Jürgens vom TTV Lübbecke. Die Jugendabteilung wurde unter seiner fachkundigen Leitung neu belebt und intensiviert. Die erste Mannschaft erfuhr durch ihn eine erhebliche Verstärkung - hatte er doch mehrere Jahr in der Landesliga gespielt. So hatte sich die TT-Abteilung auch in der Amtszeit von Wilfried Meyer erfreulich weiterentwickelt.

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An Spiel- und Trainingstagen herrscht in der Turnhalle Hochbetrieb

 

Man ging auf die 90er Jahre zu. Die Abteilung wuchs weiterhin. Der Freitag als zusätzlicher Spiel- und Trainingstag wurde eingeführt. Er ist inzwischen eine feste Einrichtung geworden. Schöne Erfolge gab es auch zu verzeichnen: Die erste Mannschaft stieg 1989 in die Kreisliga und 1993 sogar in die Bezirksklasse auf. Dort musste sie vom ersten Tag an gegen den Abstieg kämpfen. Sie schaffte den Klassenerhalt und - womit wohl niemand gerechnet hatte - wurde fast sensationell Bezirkspokalsieger. Dass es die Mannschaft in der Saison 94/95 nun doch "erwischt" hat, es geht zurück in die Kreisliga, ist zwar schade, doch sicher kein Beinbruch.


                                                 tischtennisgeschichte2

Sie holten 1993 überraschend den Bezirksklassenpokal in der Besetzung

(v.l.) Potthast, Jürgens, Holtz, Halwe, Becker, T. Meyer.


Die damaligen Zugänge in der ersten Mannschaft wirkten sich positiv auch auf die "2. Truppe" aus. Nach ihrem Aufstieg 1992 in die 1. Kreisklasse war für den Erhalt dieser Klasse ganz wichtig, dass mit Spielern wie Kühn, J. Meyer und Wiora gleich drei so starke Aktive dabei waren, die auch als Ersatzspieler der "Ersten" für Punkte sorgten.
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Die "Zweite" anno 1995


Dass unsere "Dritte" im Jahr 92/93 den bitteren Gang in die dritte Kreisklasse antreten musste, war ein aus heutiger Sicht "Unerklärlicher Betriebsunfall". Bereits in der folgenden Saison schaffte sie den Wiederaufstieg, und sie hat sich heute im oberen Tabellendrittel der zweiten Kreisklasse festgesetzt.
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Die dritte Mannschaft freut sich mit

(v.l.) Siekmann, Kettler, Haake, Willmann, R. Roesch, K. Roesch über den Gewinn der Meisterschaft der 3. Kreisklasse 1994.

 

Unsere "Vierte" in der dritten Kreisklasse ist zwar nicht die ehrgeizigste, aber bestimmt eine unserer lustigsten Truppen. Seit nunmehr fünf Jahren ist sie eine eingeschworene Mannschaft, deren "Chef" Wolfgang Penassa nichts auf seine Jungs kommen lässt.


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Sie  gehen im Jubiläumsjahr für die 4. Mannschaft an die Platte.


Wie sieht es im Jugendbereich aus? In den Jahren 1986-90 hatten wir drei, im Jahr 1991 sogar vier Jugend- / Schülermannschaften. Die Akzeptanz der Trainingszeiten war groß, die erste Jugendmannschaft spielte in der Kreisliga. Dort erreichte sie einen dritten Platz. Dieser berechtigte zum Aufstieg in die Jugendbezirksklasse. Wir verzichteten jedoch auf diesen Aufstieg, da mehrere Leistungsträger wegen ihres Alters in der folgenden Serie bei den Senioren mitspielen mussten.

Im selben Jahr konnte unser Jugendtrainer Utz Vortmeyer wegen seines Studiums das Jugendtraining nicht fortführen. Der neu gewonnene Trainer, der sich redlich Mühe gab und auch fachlich auf der Höhe war, "funkte" mit den Jungs nicht auf derselben Wellenlänge (was wir allerdings erst wesentlich später merkten). Die Beteiligung wurde geringer, wir konnten nicht mehr so viele Mannschaften bilden, und das Ende vom Lied war, dass in der Serie 94/95 nur noch eine Jugendmannschaft aufgestellt werden konnte.

Es musste also etwas geschehen

Der alte Trainer wurde abgelöst, und mit Jürgen Wiora, unterstützt von Christoph Zeh (zwei Männern aus unseren eigenen Reihen), versuchen wir jetzt, auch Kinder im frühen Grundschulalter für den Tischtennissport zu begeistern. Dieser Neuanfang läuft jetzt seit einem halben Jahr. Die Resonanz ist wirklich erfreulich und ermutigend.

Besonders positiv ist die rege Beteiligung der Mädchen. Da während der ersten Trainingszeiten regelmäßig zehn bis zwölf Mädchen erschienen, haben wir seit neuestem eine ausschließlich für Mädchen eingerichtete Trainingsstunde. So hoffen wir, dass - wie im Fußball im Eggetal seit langem praktiziert - durch das Wachsen einer Mädchengruppe vielleicht der Tischtennissport noch ein zusätzliches Standbein bekommt.

Zusammenfassend kann man feststellen, dass während der letzten zwei Jahrzehnte Tischtennis zu einem feste Bestandteil des SVE geworden ist. Die kontinuierliche Weiterentwicklung hat ihren Grund bestimmt auch darin, dass die Arbeit immer auf mehreren Schultern verteilt war. Ob es nun um das Fahren von Schüler- / Jugendmannschaften ging, die Beaufsichtigung und Betreuung von Trainingsstunden..., immer haben sich genügend helfende Hände gefunden, die verschiedene Aufgaben zu übernehmen.

Das wird auch bestimmt weiterhin so sein, nachdem Klaus-Wilhelm Ledendecker zum Abschluss der Spielzeit 94/95 die Leitung der Tischtennisabteilung an Detlef Haake übergeben hat.

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