• Einweihung im Mai 2015
    Einweihung im Mai 2015

    Grüner Teppich für das Eggetal - mit Flutlichtanlage.

  • Einweihung im Mai 2015
    Einweihung im Mai 2015

    Grüner Teppich für das Eggetal - mit Flutlichtanlage.

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    Einweihung im Mai 2015

    Grüner Teppich für das Eggetal - mit Flutlichtanlage.

Politiker beschließen neue Flutlichtanlage für den Sportplatz im Eggetal.

Bald brauchen die Fußballspieler im Eggetal auf dem neuen Sportplatz nicht mehr im Halbdunklen zu spielen - die neue Flutlichtanlage ist am Mittwochabend vom Rat der Stadt einstimmig verabschiedet worden. Und das sogar noch für rund 5000 Euro weniger, als veranschlagt wurde.

 flutlichanlage 25092015

Noch stehen sie da. Drei der sechs alten Flutlichtmasten am neuen Sportplatz.
Die anderen drei auf der gegenüberliegenden Seite mussten für die Umlegung des Mühlenbaches abgebaut werden. Foto: Ingrun Waschneck


Drei der ehemals sechs Masten waren wegen der Neuanlage des Sortplatzes abgebaut worden. Ursprünglich stand der Posten mit 40.000 Euro für drei Masten im Haushalt. Doch jetzt liege ein Angebot für sechs Masten für etwas unter 35.000 Euro vor, berichtete Horst Kirchhoff, 2. Geschäftsführer des SVE Eininghausen Börninghausen. Nur drei Masten neu zu kaufen ginge nicht, weil sie technisch nicht zu den bereits vorhandenen passen würden, so Kirchhoff. Zudem hat sich der SVE bereiterklärt, die Baumaßnahmen zu begleiten und auch selbst mit Hand anzulegen.

Nach Fertigstellung und Abnahme geht die Anlage in das Eigentum der Stadt über. Diese ist dann auch für die Verkehrssicherungspflicht zuständig.

 

Neuer Rasensportplatz mit Fußballspielen eingeweiht / Finanzierung auch mit Spenden.

Der neue Rasensportplatz des SV Eggetal wurde am Samstagnachmittag eingeweiht. Zahlreiche Vereinsmitglieder, Förderer, Gäste und Eggetaler waren trotz Dauernieseln zum Sportlerheim gekommen. Rund um die offizielle Feier fanden mehrere Fußballspiele statt.

"Von 1964 bis 2011 hatten wir hier einen Ascheplatz, jetzt liegt hier ein neuer grüner Teppich", sagte Frank Wübker, 1. Vorsitzender des SVE. In seiner Ansprache ließ er die lange Geschichte des Platzes Revue passieren, erinnerte an die Verletzungen und Sandstürme, an den bereits 1987 bei der Stadt Pr. Oldendorf als Eigentümerin gestellten Antrag, einen Rasensportplatz anzulegen, damit auch im Winter trainiert werden könne.

"Im Mai 1991 wurde festgestellt, dass der Ascheplatz dioxinbelastet war", so Wübker. Er wurde gesperrt, doch vier Monate später konnte der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden, "die Fläche sollte mittelfristig saniert werden." 

 einweihung rasensportplatz1

Bei der Einweihung des neuen Rasensportplatzes
Marko Steiner (v. l.), Frank Wübker, Inge Brau, Karl-Heinz Eikenhorst mit (vorne v. l.) Ben, Bjarne, Finn, Noah, Lukas, Eliah und Jamie. Fotos: Ingrun Waschneck.
Überraschung: Inge Brau, "die gute Seele des Sportlerheimes", wie Frank Wübker (r.) sagte, hatte ein Jahr lang Geld für den Ballfangzaun gesammelt.
Jetzt konnte sie einen Scheck über 700 Euro überreichen.

Im August 2002 wurde der neue Rasenplatz 300 Meter weiter westlich eingeweiht. Aber auch auf dem Ascheplatz ging es weiter. Nachdem erneut Bodenproben genommen wurden und diese die Dioxinbelastung bestätigten, wurde der Platz im August 2010 abgesperrt.

Die Entsorgung wurde beschlossen und fand von November 2011 bis Januar 2012 statt. "Danach gab es die endgültige Entwarnung und keine Bedenken mehr für einen Neuaufbau", berichtete Wübker.

Der damalige Bürgermeister Jost Egen wollte 100.000 Euro für einen Ascheplatz zur Verfügung stellen. "Unser Traum war ein Kunstrasenplatz", so der 1. Vorsitzende. Doch dieser hätte mit 400.000 Euro zu Buche geschlagen, dazu wären noch nachfolgende Kosten gekommen. "Der SVE-Vorstand hat sich dann für einen Naturrasenplatz entschieden."

Von den rund 210.000 Euro übernahm die Stadt 140.000 Euro, in denen auch die Sportpauschale in Höhe von 40.000 Euro enthalten war. "Die restlichen 70.000 Euro waren keine utopische Zahl, zumal wir 20.000 Euro aus Spenden beisteuern konnten", erklärte Wübker die Finanzierung.

"Im Sommer 2013 haben der SVE und die Stadt Pr. Oldendorf den Vertrag unterzeichnet, wobei der SVE die Bauherrschaft übernahm." Die Firma Büttner aus Münster legte den neuen Platz unter der Bauleitung von Horst Kirchhoff und André Köster an. "Im November 2013 rollten die Bagger an, und schon zwei Wochen später fand die Einsaat statt."

Im Mai 2014 waren an mehreren Wochenenden rund 70 Helfer im Einsatz, um die Pflasterarbeiten am Platz zu erledigen. "Das erste Training fand im Herbst 2014 statt, der Spielbetrieb auf Anraten der Firma Büttner erst im Frühjahr 2015", sagte Wübker. Einen Stolperstein hätte es fast auch noch gegeben: Der Ballfangzaun sei nicht im Finanzierungsplan veranschlagt gewesen, und die Stadt habe aufgrund der finanziellen Situation eine Unterstützung abgelehnt.

Doch dank Spenden von Geschäfts- und Privatpersonen konnte auch diese letzte Hürde genommen werden. "Der SVE musste sich nicht verschulden", sagte Wübker zum Schluss nicht ohne Stolz und bedankte sich bei allen Unterstützern.

Bürgermeister Marko Steiner würdigte das ehrenamtliche und große Engagement des SVE, der Mittel und Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt sowie viel Initiative gezeigt habe. Er erinnerte an die Entsorgung des dioxinbelasteten Bodens, "die vom Land Nordrhein-Westfalen umfangreich gefördert wurde. Auch für die Renaturierung des Mühlenbaches, der sich teilweise unter dem Sportplatz befand und verlegt werden musste, ist Förderung aus dem Weser Werre Else-Projektes (WWE) geflossen", so Steiner. Auch Karl-Heinz Eikenhorst, Vorsitzender des Fußballkreises Lübbecke, sagte, es sei wichtig für Vereine in ländlicher Region, dass alle mit anpackten, um etwas Eigenes zu schaffen.

Mit Spielen der B-Juniorinnen und der "Meisterkicker", Hüpfburg und Tombola zugunsten der Jugendabteilung ging es weiter. Eine Feier im Festzelt rundete den Tag ab.

 


 

Info - Der SVE

  • Am 7. September 1920 wurde der Sportverein Eggetal Eininghausen-Börninghausen in der Wirtschaft "Hespe" (später "Zur Post") gegründet.
  • Als einzige Sportart wurde Fußball angeboten.
  • Nachdem die Spiele zunächst auf Wiesen stattfanden, wurde 1925 der erste Sportplatz auf der "Beckhoffschen Wiese" eingeweiht.
  • Die Fußballer bekamen erstmalig schwarz-gelbe Trikots, die ihnen den Spitznamen "Kartoffelkäfer" einbrachten.
  • 1969 kam eine Frauengymnastikgruppe sowie 1974 die Tischtennisabteilung, Kinder-, Jugend- und Männerturngruppen hinzu. (was)

 

Liebe Sportfreunde,

für den SVE gibt es einen großen Grund zur Freude: Der neue Rasensportplatz an unserem Sportlerheim ist fertiggestellt und bereit für den Spielbetrieb. Nach vier schwierigen Jahren kann unser Verein damit seine Spiel- und Trainingsmöglichkeiten enorm verbessern und mit dazu beitragen, das kulturelle Angebot im Eggetal zu bereichern.

Gerne möchten wir die Einweihung mit allen Vereinsmitgliedern und Förderern des SVE am Samstag, den 16. Mai gebührend feiern.

Das Rahmenprogramm der Sportplatzeinweihung ist wie folgt:

  • Ab 13:00 Uhr Spiel der Minis gegen ihre Eltern
  • Ab 13:45 Uhr Spiel der F-Jun gegen ihre Eltern
  • Ab 14:30 Uhr Offizieller Teil der Eröffnung
  • Ab 15:30 Uhr Spiel der B-Juniorinnen
  • Ab 17:00 Uhr Spiel der "Meisterkicker"

Ganztägig wartet u.a. eine große Tombola zugunsten der Jugendabteilung auf alle Besucher.

Wir freuen uns auf Euch!

Liebe Freunde des SVE,

Bald ist es soweit: Am 16. Mai 2015 wollen wir unseren neuen Rasensportplatz am Sportlerheim einweihen. Damit wir für diesen Tag bereit sind, bleibt uns aber noch eine Menge an Arbeit zu tun. So treffen wir uns am Donnerstag, 30. April um 17 Uhr am Sportplatz, um die neuen Werbebanden zu montieren. Das ist ein umfangreiches Projekt und helfende Hände werden dafür dringend gebraucht.

Am Samstag, 09. Mai wollen wir dann ab 9 Uhr die Anlagen rund um den neuen Platz auf Vordermann bringen. Da das Gelände bekanntlich sehr groß ist, werden wir viele Helfer benötigen, um alle Baustellen zu beseitigen. Ein Frühstück steht wie immer für alle Helfer bereit. Also: Gebt Euch einen Ruck und packt mit an, damit wir bei der Eröffnung einen „glänzenden“ Eindruck hinterlassen.

Frank Wübker

Rat lehnt Unterstützung für SV Börninghausen ab.

Lange und oft wurde über das Thema diskutiert: Der SV Börninghausen wird keinen Zuschuss für einen Ballfangzaun am neuen Sportplatz in Börninghausen bekommen. Die Ratsmitglieder lehnten in der Sitzung am Mittwochabend zwei diskutierte Unterstützungsvarianten ab.

Im April hatte der Sportverein einen Zuschussantrag für die Errichtung eines Ballfangzaunes zwischen der Halle des Nachbarn Ralf Lohrie und dem neuen Sportlatz gestellt und drei Angebote für Zäune beigelegt. Durch den Verkauf der ehemaligen Turnhalle an Lohrie war die Errichtung eines Zauns nötig geworden. Zum Schutz der neuen Fassase sei von der Stadt ein Zaun zugesagt worden, so der Verein.

Er lehnte allerdings die günstige Alternative - bestehend aus zwei Metern Zaun und zwei Metern Netz - ab, da sie nicht so stabil sei wie ein Gitterzaun.

Bernd Lömker (UEB) gab den Hinweis, dass es sich bei den Berichten von einem bereits kaputten günstigen Zaun in Bad Holzhausen nur um ein Gerücht handele. Bei richtiger Anbringung sei ein solcher Zaun genauso haltbar wie ein Gitterzaun. Zudem hätte auch an einem zunächst von der Stadt angedachten Schlackeplatz, dessen Kosten ganz übernommen worden wären, ein Ballfangzaun installiert werden müssen. Carsten Scholz (SPD) äußerte seine Sorge, dass aus dem Sportplatz ein "Groschengrab" werden könne. Von Bernhard Henke (SFD) kam der Vorschlag, einen Zuschuss von 5.000 Euro zu gewähren. Jan Hendrik Maschke (SPD) stellte einen Alternative zur Disposition, bei der die Stadt zwei Drittel von der Summe zahle, die auch der Zaun in Bad Holzhausen gekostet habe (7.100 Euro). Beide Varianten wurden abgelehnt.

Firma Hettich unterstützt Projekt mit 500 Euro.

Was Ehrenamtler in ihrer Freizeit leisten, verdient höchste Anerkennung. Deshalb unterstützt die Firma Hettich aus Kirchlengern das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter mit einer großen Spendenaktion. Anlässlich des 125-jährigen Firmenjubiläums hatte die Geschäftsleitung im vergangenen Jahr 125.000 Euro ausgelobt, um damit gemeinnützige Projekte zu fördern, für die sich ihre Mitarbeiter stark machen, und diesen Betrag später noch einmal aufgestockt. Eine Spende aus diesem Topf kommt nun dem SVE Börninghausen zugute.

hettich timo

Belohnung für das Ehrenamt
Timo Osterhold (v.l., SVE/ Hettich), Frank Wübker und Gordon Lenz (Teamleiter Hettich).


Hier trainiert Hettich-Mitarbeiter Timo Osterhold seit sechs Jahren die Fußball-Juniorinnen. Als er von der Ehrenamtlichenaktion seines Arbeitgebers erfuhr, zögerte er nicht lange. "Ich habe mich sofort beworben." Wofür er die Unterstützung einsetzen möchte? "Für den neuen Rasenplatz in Börninghausen natürlich." Dessen Finanzierung muss der Verein zum Großteil selbst stemmen.

Nun konnte Hettich-Teamleiter Gordon Lenz einen Scheck über 500 Euro an den SVE-Vorsitzenden Frank Wübker übergeben, der damit doppelt Grund zur Freude über Osterholds Einsatz für den Verein hatte: Einmal wegen der beiden Titel der Nachwuchsfußballerinnen in der vergangenen Saison (Hallenkreismeisterinnen, Kreispokalsiegerinnen). Und zweitens wegen der Spende für den SVE: "Super. Dieses Geld können wir wirklich gut gebrauchen."

Regulärer Spielbetrieb startet im April 2015.

Der neue Sportplatz in Börninghausen ist fertig. Am Dienstagabend trainierten die ersten Fußballer auf dem Rasenplatz, den der SV Eggetal Eininghausen-Börninghausen (SVE) mit viel Eigenleistung gebaut hat.

Das Aufstellen der Tore war eine der letzten Arbeiten am neuen Platz. Die Bauabnahme fand am Dienstag statt, ab September soll auf dem Platz regelmäßig trainiert werden, wie SVE-Vorsitzender Frank Wübker erklärte. Der reguläre Spielbetrieb soll dort ab April nächsten Jahres stattfinden.

Der Eggetaler Sportverein hatte den früheren Ascheplatz nach der Abtragung des dioxinbelasteten Materials gemeinsam mit der Firma Büttner aus Münster gebaut. Die Stadt Pr. Oldendorf hatte sich mit insgesamt 140.000 Euro am Sportplatzbau beteiligt, 70.000 Euro brachte der Verein selbst auf.

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Fertig: Die Tore sind aufgestellt, die Linien gezogen.
Am Dienstag drehten die ersten Fußballer auf dem Platz ihre Runden.
Foto: Spieker Ein Mähroboter - ein Vorführgerät aus Münster - drehte im Juli seine Runden auf dem Platz. NW-ARCHIVFoto: meyer
 

Vergangenes Jahr im Winter wurde mit den ersten Arbeiten begonnen. Für kurze Zeit mussten die Bauarbeiten unterbrochen werden, weil Regenfälle den Boden stark aufgeweicht hatten. Im April wurde der Rasen gesät. Drei Wochenenden mit Arbeitseinsätzen von 50 bis 60 Vereinsmitgliedern, etwa für zum Pflastern, brachten die Bauarbeiten richtig voran. "Die Resonanz war super", freut sich Wübker. Vor allem im Winter sei der neue Platz wegen der Flutlichtanlage für den Trainingsbetrieb sehr wichtig, so der Vereinsvorsitzende.

Für den Rasenschnitt war Ende Juli ein Mähroboter einer Spezialfirma aus Münster im Einsatz - und sorgte für Aufsehen. Auch ein Bagger war in diesem Tagen immer noch am Sportplatz zu sehen: Derzeit laufen noch die Arbeiten für die Offenlegung Mühlenbachs.

Sorgen bereitet dagegen dem Verein noch die Finanzierung des Ballfangzaunes. Wie berichtet, konnte der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss in seiner Sitzung im Mai sich vorerst nicht auf einen Zuschuss einigen. Bürgermeister Marko Steiner hatte Ralf Lohrie, der die alte Turnhalle am Sportplatz gekauft und dort seine Firma "Digitalfunk OWL" gegründet hatte, eine Zusage für einen Ballfangzaun gegen Querschläger gegeben. "Wir sind gesprächsbereit", sagt Frank Wübker. Der Verein könne wieder einen Teil der Kosten übernehmen. 

Vorführgerät einer Spezialfirma aus Münster ist für den SV "Eggetal" Eininghausen-Börninghausen im Einsatz.

Sie sind jetzt schon öfter beim Autofahren auf Grundstücken bei der Arbeit zu sehen: Mähroboter, die stetig im Betrieb sind und den Rasen durch ständiges Mähen kurz halten, haben Konjunktur. Anders aber ist es bisher im Vereinswesen.

So ist es für heimische Verhältnisse etwas besonderes, dass der neue Rasensportplatz des SV "Eggetal" Eininghausen-Börninghausen von einem leistungsstarken Mähroboter geschnitten wird, wobei sich die Maschine lediglich in der Größe von Mährobotern in privaten Gärten unterscheidet.

 bigmama

Auf dem neuen Sportplatz 
Frank Wübker zeigt auf den stattlichen Mähroboter "Big Mow", der als Vorführanlage im Eggetal ständig im Betrieb ist und den Rasen des Sportplatzes pflegt.
FOTOS: HANS-GÜNTHER MEYER. Achtung: Ein Hinweisschild informiert über Gefahren


"Wir freuen uns, diese neue technische Anlage hier testen zu können", sagt der Vereinsvorsitzende Frank Wübker. Wie er erläutert, habe der Verein ein gutes Verhältnis zur Firma Büttner aus Münster entwickelt, die beim Neubau des Sportplatzes gute Arbeit geleistet habe. Gerne habe man das Angebot des Fachunternehmens für Landschaft- und Sportstättenbau angenommen, im Eggetal eine Pilotanlage installieren zu lassen, die der Firma zu Präsentationszwecken für Interessenten diene.

"Leisten werden wir uns die Anlage wohl nicht können. Aber wir sind trotzdem auf ein Angebot des Vorführroboters im Herbst gespannt", hob Frank Wübker hervor. Die Anlage sei für den Verein durchaus hilfreich und spare Arbeitskraft.

Ein weiterer Vorteil sei, dass der Mähroboter durch sein ständiges Mähen von morgens bis abends den Rasen immer ganz kurz halte. "So kommt mehr Licht an die Rasenunterschicht heran, wodurch der Rasen für den Fußballsport strapazierfähiger wird", erläutert Wübker. Der neue Rasen werde auch regelmäßig mit Wasser gesprengt. Die Maschine mähe nach Unternehmensangaben rund 6.000 Quadratmeter und fahre bei Bedarf sowie am Abend zum Aufladen der Akkus mit Strom zur Ladestation am Platzrand.

Die Maschine wirke außerdem lebendig. "Viele Mitglieder finden es auch lustig, wie der Roboter mit der Bezeichnung Big Mow auf dem Rasen herum kurve, vor Hindernissen stoppe, sich drehe, und wieder los fahre."

"Ich nenne das Gerät Big Mama, denn die Männer profitieren davon", schmunzelt die Passantin Helga Meyer, als sie bei einem Spaziergang mit ihrer Bekannten am Sportplatz stehen bleibt. "Ich halte "Robby" für einen passenden Spitznamen, lacht die Bekannte.

Gegenüber diesem Spaß bereitet dem Eggetaler Sportverein dagegen weiterhin die ungeklärte Finanzierung des geplanten Ballfangzaunes hinter dem Tor. Wie Frank Wübker hervor hebt, ist der Bau eines stabilen Ballfangzaunes unbedingt notwendig, damit die Fußbälle nicht gegen die Wand der alten Turnhalle klatschen, die nach dem Verkauf der Stadt Pr. Oldendorf an einen Unternehmer und einer baulich aufwendigen Umgestaltung ein Firmendomizil darstellt. "Wir können den Platz nicht nutzen, solange kein Zaun vorhanden ist", so Wübker. Der Eggetaler Sportverein könne die Kosten in Höhe von 10.000 Euro nicht aufbringen und sei daher auf einen die Unterstützung der Stadt Pr. Oldendorf angewiesen. 

Viele Hände schaffen viel. Dickes Dankeschön an alle Helfer.

Im Rahmen des neuen Rasensportplatzbaus mussten an den vergangenen 3 Wochenenden die Außenarbeiten in Eigenleistung erbracht werden. Viel Arbeit und "ungewohnte Kost" für viele der freiwilligen Helfer. Gepflastert wurden die großen Flächen vor dem Sportlerheim und der grünen Bude sowie der Weg entlang des nord-östlichen Teils des Sportplatzes. Zusätzlich wurde die Fläche westlich des Sportplatzes von Steinen befreit und anschließend mit Rasen gesät.

Was hier in 2 Sätzen beschrieben wird, war eine wirkliche Energieleistung vieler freiwilliger Helfer vom SVE Börninghausen. Heute können wir sagen: Super Einsatz. Super Arbeit. Vielen Dank an alle die geholfen haben! Teils waren an den Samstagen über 30 Leute im Einsatz und nur dank der großen Anzahl an Helfern konnten die Arbeiten mit dem dritten Arbeitseinsatz abgeschlossen werden.

Abschließend wurde natürlich immer gegrillt und es wurde gemeinsam das neue "Grün" im Eggetal begutachtet.

Fahrt vorbei und schaut euch das Schmuckstück an. Wer den Platz heute sieht, wird nicht glauben, dass hier vor gar nicht langer Zeit eine Kraterlandschaft sein zu Hause hatte. Die Vorfreude steigt von Tag zu Tag, dass der Platz endlich bespielbar wird...

 

arbeitseinsatz2014 1

 

arbeitseinsatz2014 2

 

 

SVE Börninghausen erhält von der Stadt vorerst keine Unterstützung für einen Ballfangzaun.

Enttäuschung beim SVE Börninghausen: Schon vor dem ersten Spiel auf dem neuen Rasenplatz muss der Verein (700 Mitglieder) einen herben Rückschlag verkraften. Der Bauausschuss der Stadt hat in seiner Sitzung am Dienstagabend keine finanziellen Zusagen für den Bau eines etwa 10.000 Euro teuren Ballfangzauns gemacht. Das Thema wurde vertagt.

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Hier fliegt noch kein Ball
Horst Kirchhoff und Hans Eickemeier aus dem SVE Vorstand stehen am neuen Rasenplatz. Die Finanzierung des Fangzauns vor dem Gebäude
im Hintergrund ist unklar. Foto: Kai Wessel RE: Jugend-Kicker Elia hofft, dass er bald auf dem Rasen spielen kann. Foto Cornelia Müller.

Ohne Fangzaun wird auf dem neuen Rasenplatz in Börninghausen kein Fußballspiel angepfiffen. Der Grund: Nur wenige Meter hinter einem der beiden Tore steht ein Gebäude. Da womöglich nicht alle Schüsse der Börninghausener Kreisliga-Kicker im Tor landen, sind Beschädigungen durch Querschläger nicht ausgeschlossen.

Rückblende: Für den Bau des Platzes hatte die Stadt dem Verein 140.000 Euro zur Verfügung gestellt, 70.000 brachte der SVE auf. Laut Vertrag waren damit alle Ansprüche des Vereins abgegolten. Vereinsvorsitzender Frank Wübker: "Wir haben wie vereinbart den Platz nach DIN-Norm aufgebaut. Ein Ballfangzaun ist nicht Bestandteil der Norm und fiel deshalb auch nicht in unseren Aufgabenbereich."

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Etwa 30 freiwillige Helfer
haben sich vor wenigen Tagen zum Arbeitseinsatz am Sportplatz getroffen.

Am Dienstag landete der Antrag des Vereins auf Finanzierungshilfe auf dem Tisch des Bauausschusses. Horst Kirchhoff, Vize-Geschäftsführer des SVE: "Wir hätten erwartet, dass die Stadt wieder zwei Drittel der Kosten übernimmt." Doch der Auschuss wollte keinerlei Zusagen geben. Mit Blick auf die klamme Finanzlage, die Haushaltssicherung und die bevorstehenden Kommunalwahlen wurde das Thema Fangzaun vertagt. Der Kompromiss-Vorschlag von Ausschuss-Mitglied Günter Meier (FWG), dem Verein eine Hilfszusage mit Blick auf die zu erwartende Sportpauschale für das Jahr 2015 zu geben, fand keine Zustimmung.

Die SVE-Delegation reagierte betroffen, Geschäftsführer Hans Eickemeier: "Ich bin enttäuscht. Bis sich jetzt etwas tut, können Monate vergehen. Möglicherweise erhalten wir erst im nächsten Frühjahr die Garantie einer finanziellen Unterstützung." Eigentlich wollte der Verein alle Arbeiten in einem Rutsch erledigen. Einige der 700 Vereinsmitglieder hegten laut Eickemeier bereits die Hoffnung, schon im Herbst dieses Jahres auf dem Platz spielen zu können.

Marko Steiner, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, bestätigte in der Sitzung, dass dem Mieter des benachbarten Gebäudes bereits eine Zusage für einen Fangzaun gegeben wurde.

Von Cornelia Müller und Kai Wessel


KOMMENTAR

Der Vertrag über den Bau des Fußballplatzes sieht einen Ballfangzaun nicht vor. Dass er zwingend erforderlich ist, wissen alle. Doch die Stadt zaudert. Mit ihrer Entscheidung, den Verein über finanzielle Zuschüsse im Ungewissen zu lassen, könnten sich Fertigstellung und Nutzung des Platzes um Monate verzögern. Die Vereinsmitglieder, die derzeit fleißig am Platz arbeiten, werden dafür kaum Verständnis aufbringen. Statt eine unbürokratische Lösung zu finden, hat der Bauauschuss kurz vor den Wahlen ein peinliches Eigentor geschossen. Kai Wessel

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